Gründungsstifter

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) ist Gründungsstifter der ProAlter Stiftung. Das KDA wurde 1962 vom damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke und seiner Frau Wilhelmine Lübke ins Leben gerufen. Im Untertitel trägt der Verein den Namen „Wilhelmine-Lübke-Stiftung“. Es handelt sich jedoch rechtlich um einen eingetragenen gemeinnützigen Verein.

Die Mitglieder des Vereins, die 65 Kuratorinnen und Kuratoren, werden seit Gründung des Vereins vom Bundespräsidenten berufen. Sie wählen aus ihrer Mitte einen Vorstand, der die Arbeit des Vereins leitet. Die Umsetzung der Arbeiten des Vereins wird durch die Geschäftsstelle mit zurzeit circa 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet. Die Arbeit wird finanziert durch Erträge aus dem Vermögen, durch die Durchführung von Forschungs- und Beratungsaufgaben und den Verkauf von Fachpublikationen. Die eigene Fachzeitschrift  ProAlter informiert vierteljährlich über die Arbeit des KDA und die wichtigsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Altenhilfe.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe entwickelt seit über 45 Jahren Konzepte und Modelle für die Altenhilfe und hilft, sie in der Altenhilfepraxis umzusetzen. Nach der Satzung hat der Verein die Aufgabe, „die Lebenssituation betagter älterer Mitbürger zu erforschen und so zu beeinflussen,dass sie eine Lebensführung erlaubt, die der Würde des Menschen entspricht“. Dieser Aufgabenstellung ist das KDA in vielfältiger Weise nachgekommen und hat in vielen Bereichen neue Wege in der Altenhilfe angeregt und erschlossen, unter anderem durch

  • die Einführung von „Essen auf Rädern“ in der Bundesrepublik Deutschland,
  • die Entwicklung der Grundlagen für die Kurzzeit- und Tagespflege,
  • ein Gutachten schon im Jahre 1974 zur Neuordnung der sozialen Sicherung bei Pflegebedürftigkeit,
  • die Verbreitung des Konzepts ambulant betreuter Wohngruppen als Ergänzung und Alternative zu Pflegeheimen,
  • die Entwicklung von Handbüchern für die Pflegepraxis in der ambulanten und stationären Versorgung sowie für die Betreuung von Menschen mit Demenz,
  • die Entwicklung von neuen Strukturen für Heime mit dem Ziel, mehr Wohnlichkeit zu erreichen und die Binnenstruktur dieser Einrichtungen als „Hausgemeinschaften“ zu organisieren,
  • die Verbreitung von zukunftsorientierten „Quartierskonzepten“ zur besseren Vernetzung von Einrichtungen und Dienstleistungen und der intensiveren Zusammenarbeit professionell und freiwillig organisierter Hilfen,
  • die Verbreitung von Konzepten für eine „kultursensible Altenpflege“, auch durch den Anstoß zu einer entsprechenden Kampagne,
  • die Entwicklung und Verbreitung von Beratungshilfen für die Betreuung und Versorgung von Menschen mit Demenz, vor allem durch gut zugängliche „niederschwellige“ Angebote, auch zur Entlastung der Angehörigen.

Weitere Informationen zum KDA finden Sie auf dessen Internetseite unter www.kda.de .