Stiftung ProAlter sucht Porträts „Mit über 80 Jahren“

Jüngste Untersuchungen zeigen: engagierte Menschen mit über 80 Jahren finden sich kaum öffentlich repräsentiert. Auch Einladungen zum Engagement richten sich vor allem an „junge Ruheständler“. Dabei ist längst erwiesen, dass hochaltrige Menschen noch sehr viel im Generationenverbund und im Gemeinwesen beitragen können. Weil Lokalzeitungen eine wichtige Vermittler-Position haben, wenn es um geänderte Altersbilder geht, hat die Stiftung im Oktober 2015 rund 300 Lokalredaktionen dazu aufgerufen, frei nach dem Udo-Jürgens-Titel „Mit über 80 Jahren“ Reportagen und Porträts zu veröffentlichen und sie der Stiftung zuzuleiten. Diese Veröffentlichungen sollen den demografischen Wandel plastisch aufzeigen: Menschen werden nicht nur älter, – sie sind auch im hohen Alter noch im Gemeinwesen und im Generationenverbund engagiert. Für Lokalzeitungen sind ältere Menschen die größte Lesergruppe – sie haben damit eine große Chance, auf Lebensentwürfe vom Altern einzuwirken.

Die ersten Rücksendungen sind verheißungsvoll: von der Nordsee-Zeitung in Bremerhaven bis zur Esslinger Zeitung im Süden wurden inzwischen Beiträge eingesandt, die eine große Bandbreite engagierter Menschen vorstellen: das Engagement reicht von der Handwerker-Initiative über den Sport bis zu Altenarbeit und Lokalpolitik:

  • Fragen beraten und noch locker lassen - Textilunternehmer Sebastian Otto, 86 Jahre
    erschienen am 5. Dezember 2015 in der Esslinger Zeitung,
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  • Ehrenamt im Seniorenalter: Warum sich Menschen im hohen Alter noch für das Gemeinwohl engagieren und beweglich bleiben wollen (zwei Porträts)
    erschienen am 29. Dezember 2015 in der Nordsee Zeitung
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  • Mit 86 Jahren noch Gutes tun - Verena Brockhaus setzt sich auch im hohen Alter für andere Menschen ein
    erschienen am 11. Dezember 2015 in der Hessische/Niedersächsischen Allgemeinen (Lokalnachrichten)
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  • Aus reiner Freude an der Kunst - Mit 81 Jahren ist der Herzberger Künstler Dieter Utermöhlen weit davon entfernt, in den Ruhestand zu treten.
    erschienen am 9. Dezember 2015 in HarzKurier
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Gerne nimmt die Stiftung auch entsprechende Zeitungsberichte bis zum 31. Dezember 2016 entgegen, die von Lesern eingesandt werden. Geplant ist, die Reportagen in einer Veröffentlichung vorzustellen.

Stiftung ProAlter
An der Pauluskirche 3
50677 Köln
info@stiftung-pro-alter.de