Veranstaltungsziel und Veranstaltungsprogramm

„Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – gemeinsam geht es besser!“

Gemeinsame Veranstaltung der IHK Kassel und der Stiftung ProAlter am 24. April 2012

Wenn Beschäftigte ein Kind bekommen und Beruf und Familie vereinbaren wollen, ist dies ein freudiges Ereignis. Wenn sie Angehörige pflegen, ist dies kein erfreulicher Anlass. Pflegebedürftigkeit kommt oft plötzlich, ist in der Dauer nicht planbar und beansprucht den Pflegenden meist sehr.

Über Pflege spricht man nicht gerne. Unternehmen müssen sich aber mit dem Thema auseinandersetzen. Denn die Veränderung der Alterspyramide wird dazu führen, dass immer mehr Beschäftigte Angehörige pflegen oder die Pflege organisieren müssen. D. h. sie werden zeitweilig oder längerfristig dem Unternehmen nicht mehr mit voller Arbeitskraft zur Verfügung stehen. Hieraus entstehen Kosten, die durch einen offensiven Umgang mit dem Problem vermieden oder vermindert werden können.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde über Möglichkeiten einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege informiert und zusammen mit Praktikern über die Rolle der Unternehmen sowie betriebliche Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Ein Beispiel aus der Unternehmenspraxis sollte zeigen, dass sich durch die Aktivierung des ehrenamtlichen Engagements der Beschäftigten neue Lösungsmöglichkeiten ergeben können, die nicht nur ökonomisch tragbar sind, sondern Mehrwert schaffen. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden Kosten und Nutzen des betrieblichen Engagements in den Blick genommen.

Programm der Veranstaltung

Moderation: Sofie Geisel, Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie, Berlin
Ute Wiesner, SMA Solar Technology AG -
Hans-Joachim Schlüter, Kasseler Bank eG
Jochen Schütz, Vitos GmbH
Martina Junghans, G. Junghans Kunststoffwaren- Fabrik

Zusammenfassung der Ergebnisse der Podiumsdiskussion